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Nordamerika

 
Wasserkraft nimmt etwa 8 % der Stromerzeugung in den USA ein, und ca. 75 % aller Systeme mit erneuerbarer Energie. Im vergangenen Jahrzehnt hat das Wachstum in der nordamerikanischen Wasserkraftindustrie stagniert. Wenn überhaupt, wurden nur wenige neue Projekte gebaut, und Modernisierungen bestehender Wasserkraft-Einrichtungen sind selten.

Nach Angaben des US-Energieministeriums sitzen etwa 21.000 MW an ungenutztem Wasserkraft-Potential auf amerikanischen Dämmen, und die unersättliche Nachfrage nach Energie in Nordamerika, die jetzt schon größer ist als irgendwo anders auf der Welt, wächst weiterhin rapide an.

Zur Erhöhung der Energieproduktion setzen amerikanische Betreiber von Wasserkraftwerken auf den Ausbau tausender von Wasserkraftanlagen, die von 1900 bis Mitte der Achtziger Jahre gebaut wurden, während kanadische Betreiber weiterhin neue Kraftwerke bauen oder existierende Anlagen modernisieren.

Mit der gezielten Geschäftsstrategie „Integrierte Services“ (IS) bietet Voith Siemens Hydro die Bewertung, Optimierung und Modernisierung von Wasserkraftanlagen an, sowie den Bau neuer Kraftwerke mit wertsteigernden Lösungen, die hochwirtschaftiche Betreiberkosten ermöglichen. 

Beispiele hierfür sind innovative „fischfreundliche“ Kaplan- und „belüftende“ Francis-Turbinen, durch deren Entwicklung, Installation und Erprobung eine weitere Reduzierung der negativen Auswirkungen von Wasserkraftanlagen auf die Umwelt erzielt werden konnte.

Voith Siemens Hydro hat in Nordamerika mehr als 3.000 Einheiten mit einer Gesamtleistung von ca. 58.000 MW installiert.