| Das Wasserkraftwerk Bishop’s Falls nutzt die Strömung des Flusses Exploits auf dem Weg vom weiten Stromgebiet im Zentralplateau Neufundlands zum Meer.
Aufgrund mehrerer Erweiterungen ist das Kraftwerk von seiner ursprünglich ausgelegten Kapazität von 1500 kW im Jahre 1909 inzwischen auf 17 MW angewachsen.
In den späten 90er Jahren wurden die stromerzeugenden Einheiten durch die Installation neuer Turbinen in die bestehenden Wasserläufe erweitert und die Frequenz von 50 auf 60 Hz umgewandelt. Das neue Turbinenkonzept resultierte in höheren Durchgangsgeschwindigkeiten.
Voith Siemens Hydro wurde außerdem mit einer technischen Studie beauftragt, in der die Folgen dieser Veränderungen untersucht wurden. Dabei stellte sich heraus, dass die bestehenden Rotoren für die neuen Bedingungen untauglich waren.
Voith Siemens Hydro riet von einer Inbetriebnahme der Einheiten ohne bauliche Veranderungen ab und ergänzte die Anlage durch Modifikationen, die die 6 Generatoren aus den 50er Jahren an die Geschwindigkeitserhöhung anpassten. |