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Ost-Europa / GUS

Die Nutzbarmachung des Wasserkraft-Potentials zur Stromerzeugung in Osteuropa und der GUS blickt auf eine lange Tradition zuruck. Es wird geschätzt, dass mehr als 50 % der bestehenden Einrichtungen ihre beabsichtigte Lebenszeit bereits überschritten haben. Aufgrund von Überalterung und Abnutzung ist der Produktionsausstoß dieser Werke gesunken und es besteht die Gefahr, dass die Anlagen früher oder später ganz zum Stillstand kommen.
 
Die osteuropaischen Länder sind in Sachen Energieerzeugung noch immer stark von fossilen Brennstoffen und Atomenergie abhängig. Wasserkraft ist nur in vereinzelten Ländern ein wesentlicher Energieträger. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird erwartet, dass die Entwicklung von neuen Wasserkraft-Projekten auch weiterhin in einem bescheidenen Rahmen bleibt. Wachstum wird größtenteils durch die Erweiterung und Renovierung bestehender Anlagen, die nach Jahren wirtschaftlicher Härte reparaturbedürftig sind, entstehen. Allerdings gibt es aber auch Chancen für Wasserkraftexpansion in Ländern, wo es noch ausbaufähige Standorte gibt. 

In Russland ist Wasserkraft wieder im Kommen. Wasserkraft spielt bei der nationalen Stromversorgung eine wichtige Rolle.  Die Energieindustrie des größten Landes des Welt verfügt über 440 Thermal- und 30 Nuklear-Kraftwerke. Nach neuesten Statistiken kommen etwa 46 GW aus Wasserkraft, was 21,05% der in Russland installierten Gesamtkapazität entspricht.

In Osteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten hat Voith Siemens Hydro bisher etwa 1.000 Einheiten mit einer Gesamtleistung von ca.10.000 GW installiert.